Aulendorf ist nicht weit von mir entfernt und sehr klein – in einer halben Stunde hat man alles gesehen. Daher bin ich nicht wegen des Ortes hingefahren, sondern um mir eine Übernachtung in einem ganz besonderen Haus zu gönnen – dem Hotel Arthus. Wer bei dem Namen ans Mittelalter denkt, liegt genau richtig, denn dieses ist das Thema, das die Gestaltung dieser zauberhaften Unterkunft prägt.

Die Umgebung

Bevor ich euch das Hotel genauer zeige, möchte ich nicht außer Acht lassen, dass das kleine Aulendorf auch eine Therme und ein sehr schönes Schloss zu bieten hat. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels und ist daher in kürzester Zeit zu Fuß zu erreichen.

Das Haus

Auch das Hotel selbst kann sich von außen auf jeden Fall sehen lassen. Es sieht aus wie eine kleine Burg, die Thematisierung beginnt also bereits vor der Eingangstür und stimmt wunderbar auf den kommenden Besuch ein.

Mittelalter-Hotel

Der untere Eingang führt direkt in den Bereich des Ritterkellers, in dem regelmäßig ein Rittermahl veranstaltet wird. Daran habe ich allerdings nicht teilgenommen.

Von dort aus gelangt man über eine Treppe zur Rezeption und zum Restaurant „Zum Rad“. Es gibt aber noch weitere Eingänge.

Der Check-in verlief überaus herzlich, ein großes Lob an die freundliche Dame, die mir alles erklärt und meine Zimmerkarte übergeben hat! So gut war der Empfang längst nicht in jedem Hotel, das ich besucht habe. Direkt neben der Rezeption befindet sich die gemütliche Lobby, die für mich moderne und altertümliche Elemente sehr gut miteinander kombiniert.

Mein Zimmer

Das Hotel Arthus verfügt über verschiedene Zimmerkategorien. Mittelalterlich thematisiert sind sie alle, auch die Standardzimmer. Die Themenzimmer sind etwas größer und von bekannten mittelalterlichen Persönlichkeiten inspiriert. Außerdem gibt es noch etwas kleiner geschnittene Economy-Zimmer, Turmzimmer auf zwei Ebenen mit Whirlwanne im Bad sowie Juniorsuiten.

Ich habe mich für ein Themenzimmer entschieden. Der Preis lag bei 91 Euro inklusive Frühstück, zuzüglich Kurtaxe von 2 Euro. Untergebracht wurde ich im Zimmer 603 im klösterlichen Neubau, inspiriert von Hildegard von Bingen.

 

Mein persönliches Highlight war aber die freistehende Badewanne im Zimmer. Sie wurde gleich zweimal genutzt, da ich daheim nur eine Dusche habe.

Die Nacht durfte ich in einem sehr bequemen Bett mit Baldachin verbringen. Da ich alleine reise, habe ich immer viel Platz für mich und genieße das auch. Daheim reicht mir mein Einzelbett völlig, trotzdem ist es schön, sich auch mal etwas breiter machen zu können.

Der Morgen begann mit einer wunderbaren Dusche – nicht in der Wanne, sondern im zusätzlichen Badezimmer. Die Toilette ist getrennt davon in einem kleinen Raum untergebracht – perfekt!

Das Frühstück

Während ich daheim meist lange schlafe, bin ich in Hotels immer früh wach, egal wie gemütlich das Bett ist. Somit gehöre ich meist zu den ersten Gästen am Frühstücksbuffet. Und das kann sich im Hotel Arthus wirklich sehen lassen! Es gab wirklich alles, was mein Herz begehrte, sogar Teig, ums ich selbst Waffeln zu machen. Mir fällt wirklich nichts ein, das ich vermisst hätte, und ich musste mich wirklich zurückhalten, um nicht deutlich über den Hunger zu essen.

 

Fazit:

Ein rundum gelungener Hotelaufenthalt, noch viel besser, als ich es mir erhofft hatte. Es war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Hotel Arthus in Aulendorf.

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Wahrscheinlichkeit für einen Wiederbesuch

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